Verhandlungen an mehreren Orten

So laufen die Gespräche über ein Kriegsende in der Ukraine

Der viel kritisierte 28-Punkte-Plan von Russland und den USA für ein Ende des Ukraine-Konflikts ist vom Tisch. Jetzt geht es um eine Neufassung, um Putin zu einem Stopp seines Angriffskrieges zu bewegen. Die Europäer dringen auf eigenen Einfluss.

Kaja Kallas spricht von einer „sehr, sehr schwierigen Zeit“ für die Ukraine. Die Ukrainer wären „definitiv viel stärker“, wenn sie die Europäer in Florida an ihrer Seite gehabt hätten, gab sie zu bedenken. Sie vertraue aber darauf, „dass die Ukrainer für sich selbst einstehen“

Kaja Kallas spricht von einer „sehr, sehr schwierigen Zeit“ für die Ukraine. Die Ukrainer wären „definitiv viel stärker“, wenn sie die Europäer in Florida an ihrer Seite gehabt hätten, gab sie zu bedenken. Sie vertraue aber darauf, „dass die Ukrainer für sich selbst einstehen“ Foto: Nicolas Tucat/AFP

Der ursprüngliche Plan las sich aus Sicht der Ukraine und ihrer europäischen Verbündeten wie eine Kapitulationserklärung. Wie eine ultimative Demütigung durch den Aggressor: Russlands Präsident Wladimir Putin. Seitdem es gelang, den 28-Punkte-Plan Russlands und der USA nachzuverhandeln und abzuändern, sind nun wieder viele Optionen auf dem Tisch zur Beendigung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Und doch zeichnet sich noch kein Erfolg ab bei den zahlreichen Verhandlungen, die zu Beginn dieser Woche an gleich mehreren Orten geführt wurden.

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