Balkan
Ski-Ressorts profitieren von Problemen der Alpen-Konkurrenz
Volle Pisten und Betten: Zumindest die Winterressorts in den ex-jugoslawischen Staaten profitieren wegen des vermehrten Andrangs heimischer Skitouristen auch von den Corona-Problemen der lahmgelegten Alpen-Konkurrenz.
Kosovo hat seine Berge im Westen des Landes noch nicht für den Wintersport erschlossen Foto: Armend Nimani/AFP
Leergefegte Pisten, stillgelegte Liftanlagen und geschlossene Bettenburgen: Die Corona-Epidemie hat die Wintersportgebiete in den Alpen hart getroffen. Wenige Hundert Kilometer weiter südöstlich klingeln derweil munter die Kassen. Erschwerte Auslandsreisen und das Verbot von Neujahrsfeiern haben zum Jahreswechsel vor allem im bergigen Bosnien, aber auch im benachbarten Serbien für vermehrten Andrang heimischer Großstadtflüchtlinge in den Ski-Ressorts gesorgt.