Orkantief

Sieben Tote durch Zeynep in Europa

Wie Luxemburg haben auch andere Länder in Europa gestern mit den Auswirkungen des Orkantiefs Zeynep gekämpft. Allerdings kamen durch den international „Eunice“ genannten Sturm in Großbritannien, Irland, Belgien und den Niederlanden mindestens sieben Menschen ums Leben. Vielerorts stürzten Bäume um, der Bahn- und Flugverkehr war europaweit massiv behindert, teilweise wurde die Stromversorgung unterbrochen.

Das Dach der O2-Arena in London wurde schwer beschädigt

Das Dach der O2-Arena in London wurde schwer beschädigt Stefan Rousseau/PA Wire/dpa

Vom Atlantik kommend krachte „Eunice“ auf Irland und Großbritannien, wo für viele Landesteile die seltene höchste Wetterwarnung ausgegeben wurde – also „Gefahr für das Leben“ bestand. Auf der Isle of Wight vor Englands Südküste traf der Sturm mit Rekord-Windgeschwindigkeiten von 196 Stundenkilometern auf Land. Dies sei „die stärkste jemals in England gemessene Bö“, so die britische Wetterbehörde. Die höchste Warnstufe galt erstmals seit Einführung der neuen Kategorisierung auch für London. Die Straßen der Hauptstadt waren nahezu menschenleer. Eine Frau starb, als ein vom Wind herausgerissener Baum auf ihr Auto krachte. Im Millennium Dome zerstörte der Wind große Teile des Daches. Bei der Londoner Feuerwehr gingen innerhalb von rund zwei Stunden 550 Notrufe ein.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Ebola

Warum der neue Ausbruch der WHO Sorgen bereitet

Kraft Sibiriens 2

Gigantische Pipeline soll russisches Gas nach China liefern