EU-Druck

Serbiens Präsident Vucic soll sich von Russland und moskautreuen Würdenträgern abwenden

Die Schonzeit für Serbiens kräftig gerupften Wahlsieger ist vorbei. Staats- und SNS-Chef Aleksandar Vucic sieht sich wachsendem EU-Druck zur Übernahme der Sanktionen gegen Russland und der Abkehr von moskauhörigen Partnern ausgesetzt. Doch ohne diese fällt seiner SNS die Regierungsbildung schwer.

Wegen seiner wohlwollenden Haltung gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gerät der serbische Präsident Aleksandar Vucic zunehmend unter Druck der EU-Staaten 

Wegen seiner wohlwollenden Haltung gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gerät der serbische Präsident Aleksandar Vucic zunehmend unter Druck der EU-Staaten  Foto: AFP/Elvis Barukcic

An seinem Ost-West-Tanz auf vielen Stühlen hält Serbiens allgewaltiger Staatschef Aleksandar Vucic offiziell weiter fest. Serbien befinde sich in einer „unmöglichen Position“, weil es von allen Seiten „Druck erfahre“, klagte der bisherige Putin-Freund in einem TV-Interview vergangene Woche. Doch sein Land sei „das einzige Land in Europa“, das keinerlei „restriktive Maßnahme“ gegen Russland beschlossen habe: „Serbien ist auf dem EU-Weg, aber wendet sich nicht von seinen traditionellen Freunden ab.“

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