Ukraine-Krieg

Selenskyj hält besetztes Mariupol nicht für komplett verloren

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hält die nach Kreml-Angaben nun von Russland kontrollierte Hafenstadt Mariupol noch nicht für komplett verloren. „Die Situation ist schwierig, die Situation ist schlecht“, sagte der Staatschef am Donnerstag Journalisten örtlichen Medien zufolge in Kiew. Es gebe mehrere Wege, die Stadt zu befreien.

Dieses von der Stadtverwaltung von Mariupol am 19. April 2022 veröffentlichte Handout-Video zeigt Rauchwolken über dem Stahlwerk Azovstal und den zerstörten Toren der Azov-Werft, während Russland weiter versucht, die belagerte Hafenstadt Mariupol einzunehmen

Dieses von der Stadtverwaltung von Mariupol am 19. April 2022 veröffentlichte Handout-Video zeigt Rauchwolken über dem Stahlwerk Azovstal und den zerstörten Toren der Azov-Werft, während Russland weiter versucht, die belagerte Hafenstadt Mariupol einzunehmen Foto: AFP

„Es gibt einen militärischen Weg, auf den man sich vorbereiten muss, und wir bereiten uns vor“, sagte Selenskyj. Dazu brauche es die Hilfe westlicher Partner. „Für uns selbst ist es schwierig, wir brauchen entsprechende Waffen, doch denken wir darüber nach“, meinte er. Ein anderer Weg sei ein diplomatischer, humanitärer.

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