Ukraine-Krieg

Selenskyj beklagt nach Angriff auf Tschernihiw mit 17 Toten fehlende Luftabwehr

Im Norden der Ukraine sind bei einem russischen Angriff auf die Stadt Tschernihiw nach ukrainischen Angaben mindestens 17 Menschen getötet worden. Zudem gebe es mindestens 60 Verletzte, darunter drei Kinder, teilten die Rettungsdienste am Mittwoch mit. Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagte erneut ausbleibende Luftabwehr-Lieferungen des Westens.

Bei einem russischen Raketenangriff auf die Großstadt Tschernihiw im Norden der Ukraine sind Behördenangaben nach mehrere Menschen getötet und weitere verletzt worden

Bei einem russischen Raketenangriff auf die Großstadt Tschernihiw im Norden der Ukraine sind Behördenangaben nach mehrere Menschen getötet und weitere verletzt worden Foto: Ukrainian Emergency Service/dpa

„Die Such- und Bergungsarbeiten gehen weiter“, erklärten die Rettungsdienste. Innenminister Ihor Klymenko zufolge war eine 25-jährige Polizistin unter den Toten. Nach Angaben des Bürgermeisters von Tschernihiw, Oleksandr Lomako, wurden 16 Gebäude in der Stadt bei dem Angriff beschädigt. Eine Einrichtung sei direkt getroffen worden, doch hänge diese nicht mit der Stromerzeugung zusammen, sagte Lomako.

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