Migration

Seit Beginn des Jahres kamen 22 Prozent weniger irreguläre Migranten in die EU

Nach jüngsten Zahlen der europäischen Grenzschutzagentur Frontex, ist die Zahl der irregulären Grenzübertritte in die Europäische Union seit Beginn des Jahres um 22 Prozent zurückgegangen. Damit kamen in diesem Jahr um ein Fünftel weniger irreguläre Migranten in die EU als noch im Vorjahr in der Zeit zwischen dem 1. Januar und 30. September.

Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen kümmern sich um Flüchtlinge, die vor einigen Tagen im Süden der griechischen Insel Lesbos angekommen sind

Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen kümmern sich um Flüchtlinge, die vor einigen Tagen im Süden der griechischen Insel Lesbos angekommen sind Foto: Manolis Lagoutaris/AFP

Der größte Rückgang wurde mit 58 Prozent auf der sogenannten West-Afrika-Route verzeichnet. Allerdings gilt diese Route zwischen Marokko und den Kanarischen Inseln als sehr gefährlich, demnach wird sie nicht so stark genutzt wie andere Routen. Seit Beginn des Jahres wurden hier 12.879 irreguläre Migranten gezählt, die hauptsächlich aus Mali, dem Senegal und Guinea kommen. Der zweitgrößte Rückgang wurde auf der Westbalkan-Route festgestellt, wo ebenfalls verhältnismäßig weniger Migranten unterwegs sind. 9.071 Menschen, vor allem aus der Türkei, Syrien und Afghanistan kamen über diesen Weg in die EU und damit 47 Prozent weniger als im gleiche Zeitraum 2024.

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