Iran

Schüsse zum Abschluss der Trauerperiode

Die traditionelle Trauerzeit nach dem Tod der iranischen Kurdin Mahsa Amini ist vorbei. Erneut sind Menschenmassen auf den Straßen, um ihre Wut und ihre Trauer auszudrücken. Bei einem Anschlag in der Stadt Schiras kommen mindestens 15 Menschen ums Leben.

Eine Frau ohne Schleier inmitten einer Demonstration nahe der Heimatstadt der vor 40 Tagen verstorbenen Mahsa Amini

Eine Frau ohne Schleier inmitten einer Demonstration nahe der Heimatstadt der vor 40 Tagen verstorbenen Mahsa Amini Foto: AFP/UGC

40 Tage nach dem Tod der jungen iranischen Kurdin Mahsa Amini sind im Iran Menschenmassen auf die Straßen gegangen. In ihrer Heimatstadt strömten Menschen entlang einer Hauptstraße zum Grab, wie die Zeitung Hammihan am Mittwoch berichtete. Im Iran wird nach dem Tod eines Familienmitglieds traditionell 40 Tage lang getrauert. Zuvor hatten Aktivisten anlässlich des Trauertags zu landesweiten Protesten aufgerufen. Die halbstaatliche Nachrichtenagentur Insa meldete, rund 10.000 Personen hätten sich am letzten Tag der Trauerperiode beteiligt. 

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