Großbritannien

Schon wieder Regierungskrise – Jeremy Hunt soll es richten

Ihre ersten Wochen in der Downing Street dürfte sich Liz Truss ganz anders vorgestellt haben. Kritik an ihrer Wirtschaftspolitik prasselt von allen Seiten auf sie ein. Nun soll ein alter Bekannter die Kohlen für die angeschlagene Premierministerin aus dem Feuer holen.

Die britische Premierministerin Liz Truss hielt am 14. Oktober eine Pressekonferenz im Downing Street Briefing Room im Zentrum von London

Die britische Premierministerin Liz Truss hielt am 14. Oktober eine Pressekonferenz im Downing Street Briefing Room im Zentrum von London Foto: Daniel LEAL / POOL / AFP

Die britische Premierministerin Liz Truss ringt nach nur wenigen Wochen als Regierungschefin um ihr Amt. Nach dem Rauswurf ihres Vertrauten und Finanzministers Kwasi Kwarteng legt die Nachfolgerin von Ex-Premier Boris Johnson ihre Hoffnungen nun in den regierungserfahrenen Jeremy Hunt. Der neue Schatzkanzler räumte am Samstag direkt ein, dass die Truss-Regierung Fehler gemacht habe. Er bereitete die Briten zugleich darauf vor, dass „einige schwierige Entscheidungen“ in Steuerfragen wie beim Staatshaushalt bevorstünden. Politische Beobachter bewerteten seine Aussagen bereits als Abkehr der als „Trussonomics“ bezeichneten Wirtschaftspolitik von Truss.

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