Deutsche Ukraine-Diskussion

Scholz verteidigt Waffen-Strategie: „Es darf keinen Atomkrieg geben“

Frankreich, Tschechien, die Niederlande und sogar das kleine Estland: Alle liefern sie schwere Waffen. Bundeskanzler Scholz ist weiter zurückhaltend. In einem Interview sagt er, was dahintersteckt. Die Debatte wird ihn in der nächsten Woche weiter verfolgen.

Rote Linie: Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz trifft am 19. April nach einer Videokonferenz mit den Staats- und Regierungschefs zur Ukraine zu einer Pressekonferenz im Kanzleramt in Berlin ein

Rote Linie: Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz trifft am 19. April nach einer Videokonferenz mit den Staats- und Regierungschefs zur Ukraine zu einer Pressekonferenz im Kanzleramt in Berlin ein Foto: AFP

Bundeskanzler Olaf Scholz hat es als oberste Priorität seiner Ukraine-Politik bezeichnet, ein Übergreifen des Krieges auf die NATO zu vermeiden. „Es darf keinen Atomkrieg geben“, sagte der SPD-Politiker in einem am Freitag veröffentlichten Interview des Spiegel. „Ich tue alles, um eine Eskalation zu verhindern, die zu einem dritten Weltkrieg führt.“ Seine zurückhaltende Strategie bei der Lieferung schwerer Waffen verteidigte der Kanzler. Die Kritik an der SPD wegen ihrer Russland-Politik der letzten Jahrzehnte wies er schroff als Verleumdung zurück. Es werde ein „Zerrbild sozialdemokratischer Politik“ gezeichnet.

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