Raucherparadies Nordmazedonien
Schmauchende Landeskinder sollen zum Nikotinausstieg bewegt werden
Fast jeder zweite schmaucht: Das sorgengeplagte Nordmazedonien ist zumindest beim Rauchen spitze. Auf Drängen der Weltgesundheitsorganisation WHO bläst das notorische Raucherparadies nun zwar wieder einmal zur Abkehr vom Glimmstängel – allerdings mit zweifelhaften Erfolgsaussichten.
Die Glimmstängel werden in Nordmazedonien in größeren Mengen konsumiert als anderswo in Europa Foto: Editpress/Julien Garroy
Je südlicher und östlicher, desto dichter werden weltweit die Rauchschwaden: Neben Südostasien gilt Südosteuropa als Hochburg der notorischen Kettenraucher. Nicht nur bei den EU-Spitzenreitern Bulgarien (37 Prozent) und Griechenland (36 Prozent) liegen die Raucherquoten weit über dem leicht rückläufigen EU-Mittel von 24 Prozent. Noch mehr qualmende Landsleute zählen EU-Anwärter wie Albanien oder Serbien.