Flutkatastrophe

Schlamm, Trümmer und Tod: Luxemburger Reporterin berichtete aus dem Ahrtal

Nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 reiste Reporterin Lisa Goedert mehrfach ins rheinland-pfälzische Ahrtal, um von dort zu berichten. Das Erlebte wirkt bis heute nach.

Tageblatt-Reporterin Lisa Goedert lebte 2021 in Frankfurt am Main und berichtete für Bild/Axel Springer über die Flutkatastrophe im Ahrtal. Die Wassermassen haben zahlreiche Brücken zerstört, wie diese in Ahrweiler.

Tageblatt-Reporterin Lisa Goedert lebte 2021 in Frankfurt am Main und berichtete für Bild/Axel Springer über die Flutkatastrophe im Ahrtal. Die Wassermassen haben zahlreiche Brücken zerstört, wie diese in Ahrweiler.

Als ich am 15. Juli in Frankfurt am Main erste Luftaufnahmen des überfluteten Ahrtals (Rheinland-Pfalz) im Fernsehen sah, dachte ich unwillkürlich an die „Däichwisen“ in meiner Ettelbrücker Heimat. Die Alzette tritt regelmäßig über die Ufer, breitet sich für einige Tage über die Fußballplätze aus und fließt wieder ab. Dank mobiler Schutzbarrieren und angepasster Infrastruktur beschränkt sich der Schaden seit zwei Jahrzehnten meist auf Autos und Aufbauten, die nicht rechtzeitig von den Parkplätzen im deklarierten Überschwemmungsgebiet geborgen wurden.

Wie kann es also passieren, dass ein Fluss wie die Ahr, der weniger Wasser führt als die Alzette, in Deutschland halbe Dörfer mit sich reißt und 135 Menschen in den Tod? Das sollte ich in den folgenden Tagen vor Ort herausfinden.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Für wirtschaftliche Aktivitäten

Trump stutzt Naturschutzgebiete im Bundesstaat Utah um 90 Prozent