Belarus

Schauprozesse und eine Verhaftungswelle sollen die letzten Proteste brechen

Ein halbes Jahr nach den größten Protesten in Weißrussland seit der Unabhängigkeit von 1991 versucht der selbst ernannte Staatspräsident Aleksander Lukaschenko einen Befreiungsschlag mit sowjetischen Mitteln.

Wie in der ehemaligen Sowjetunion: Wiktar Babariko wird der Prozess gemacht, weil er es wagte, sich bei den Präsidentschaftswahlen im vergangenen Jahr gegen den Diktator aufzusetzen

Wie in der ehemaligen Sowjetunion: Wiktar Babariko wird der Prozess gemacht, weil er es wagte, sich bei den Präsidentschaftswahlen im vergangenen Jahr gegen den Diktator aufzusetzen Foto: AFP/Belta/Oksana Manchuk

Nach einem gerade abgehaltenen, handverlesenen „Volkskongress“ seiner Unterstützer lässt der Autokrat diese Woche den von ihm gekaperten Staatsapparat mit Schauprozessen und einer neuen Verhaftungswelle zuschlagen. Ziel ist es, dem weißrussischen Volk wieder so viel Angst einzubläuen, bis die immer noch täglichen Protestaktionen verstummen.

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