US-Wahlkampf
Sanders gewinnt zweite Vorwahl im US-Präsidentschaftsrennen knapp
Der „demokratische Sozialist“ Sanders würde im Weißen Haus als Präsident bald seinen 80. Geburtstag feiern. Der vier Jahrzehnte jüngere Ex-Bürgermeister Buttigieg ist ihm aber dicht auf den Fersen. Die größte Überraschung der Vorwahl in New Hampshire ist Senatorin Klobuchar, der größte Verlierer wohl Ex-Vizepräsident Joe Biden.
Bernie Sanders hat die zweite Vorwahl im Präsidentschaftsrennen für die demokratische Partei gewonnen Foto: AP/dpa/Matt Rourke
Der linke Senator Bernie Sanders hat die zweite Vorwahl im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten knapp gewonnen. Nach Auszählung fast aller Stimmen lag Sanders bei der Abstimmung im nordöstlichen Bundesstaat New Hampshire bei rund 26 Prozent, wie US-Medien in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) berichteten. Der gemäßigte frühere Bürgermeister Pete Buttigieg lag ihm demnach mit gut 24 Prozent der Stimmen dicht auf den Fersen. Der 38-Jährige war in der vergangenen Woche bei der ersten Vorwahl in Iowa nach bisherigem Stand der Auszählungen überraschend knapp vor Sanders in Führung gegangen.