Corona
Saarlands Ministerpräsident verteidigt Öffnungspläne nach Ostern
Das Saarland will trotz steigender Zahlen von Neuinfizierten nach Ostern vorsichtig öffnen. Das angrenzende Frankreich könnte am Freitag zum Hochinzidenzgebiet erklärt werden – mit noch offenen Folgen für den Grenzverkehr.
Nach Ostern sollen viele Betriebe, Geschäfte und Außengastronomien im Saarland wieder öffnen dürfen. Das Saarland will dann mit dem Ausstieg aus dem Lockdown beginnen. Foto: dpa/Harald Tittel
Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat die vielfach kritisierten Öffnungspläne für sein Bundesland nach Ostern verteidigt. In den ARD-„Tagesthemen“ betonte er, dass die Lockerungen Anreize für Corona-Tests sein sollen, mit denen Infizierte schnell entdeckt werden könnten. Das an das Bundesland angrenzende Frankreich könnte am Freitag als Corona-Hochinzidenzgebiet eingestuft werden, wie Kanzlerin Angela Merkel in Aussicht stellte. Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sprach sich derweil für eine härtere Gangart in der Pandemiebekämpfung aus. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, wollen am Freitag (10.00 Uhr) über die Corona-Lage informieren.