Kulturwandel
Russlands neue Feministinnen in einem konservativen Land mit vielen Tabus
Eine konservative Geschlechterordnung prägt heute das Land. Doch im Netz tut sich was. Für die Jungen ist Feminismus kein rotes Tuch mehr.
Frauen in der russischen Stadt Pereslawl-Salesski: Die feministische Revolution in Russland findet bislang vornehmlich im Netz statt Foto: Kirill Kudryavtsev/AFP
Als „Likbes“ war in der frühen Sowjetunion die Kampagne für Alphabetisierung bekannt: „Likwidazija besgramotnosti“ – der Kampf gegen den Analphabetismus. Gegen einen Analphabetismus der anderen Art kämpfen Nika Wodwud und ihre Verbündeten. Was sie machen, ist feministische „Likbes“ im Zeitalter der Neuen Medien.