Ukraine-Krieg

Russland verheizt seine Rekruten bei Kursk

Die russische Armee schickt bewusst junge Wehrdienstleistende ins Kampfgebiet bei Kursk. Diese seien „verpflichtet, das Vaterland zu verteidigen“, heißt es im Verteidigungsministerium. Mütter der Rekruten schlagen Alarm.

„Kanonenfutter auf dem Schlachtfeld“: Ein ukrainischer Soldat geht an einem Rathaus in der Region Kursk vorbei

„Kanonenfutter auf dem Schlachtfeld“: Ein ukrainischer Soldat geht an einem Rathaus in der Region Kursk vorbei Foto: dpa

Im Juli erst seien sie eingezogen worden, Anfang August hätten sie den Eid zur Verteidigung der Heimat geleistet. Und jetzt? Jetzt sollen sie bereits ins Kampfgebiet? Nach Kursk? „Rettet unsere Jungen!“, schreiben Mütter von Wehrdienstleistenden aus der Region Murmansk, weit im Norden Russlands, und klingen verzweifelt dabei. Seit dem überraschenden wie überraschend erfolgreichen Vorstoß der ukrainischen Armee auf russischem Territorium bei Kursk verschleiert die russische Führung nicht mehr, auch Rekruten im Kampf einzusetzen. Diese hätten sich schließlich „verpflichtet, das Vaterland zu verteidigen“, heißt es im russischen Verteidigungsministerium.

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