Viertes Leck an Nord-Stream-Pipelines

Russland spricht von „Akt des Terrorismus“

Schwedens Küstenwache hat ein viertes Gasleck an den beschädigten Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee entdeckt.

An dieser Stelle in der schwedischen Wirtschaftszone tritt Gas aus der „Nord Stream 1“-Gaspipeline aus

An dieser Stelle in der schwedischen Wirtschaftszone tritt Gas aus der „Nord Stream 1“-Gaspipeline aus Fto: Handout/Swedish Coast Guard/AFP

An den Röhren waren Anfang der Woche innerhalb kurzer Zeit in dänischen und schwedischen Gewässern zunächst drei Lecks festgestellt worden. Die genaue Ursache ist unbekannt, es wird aber weitgehend von Sabotage ausgegangen. Russland sprach von einem staatlich geförderten „Akt des Terrorismus“. Zumindest sehe es danach aus, erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag. „Es ist sehr schwer vorstellbar, dass ein solcher Terrorakt ohne die Beteiligung irgendeines Staates geschehen sein könnte“, sagte er. „Dies ist eine sehr gefährliche Situation, die eine dringende Untersuchung erfordert.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Virus

Ausbruch seltener Ebola-Variante im Kongo und in Uganda: WHO ruft Notlage aus