Ukraine-Russland-Konflikt

Russland räumt viele Tote ein – Ausschluss aus Menschenrechtsrat

Auch sechs Wochen nach Kriegsbeginn ist in der Ukraine keine Waffenruhe in Sicht. Immer mehr Berichte über Gräueltaten tauchen auf. Die UN suspendieren Russland deshalb aus dem Menschenrechtsrat. Und Moskau? Gesteht erstmals gewaltige eigene Verluste ein.

Das Ergebnis der Abstimmung über die Suspendierung der Mitgliedschaft Russlands im UN-Menschenrechtsrat wird während einer Sitzung der UN-Generalversammlung am Sitz der Vereinten Nationen gezeigt

Das Ergebnis der Abstimmung über die Suspendierung der Mitgliedschaft Russlands im UN-Menschenrechtsrat wird während einer Sitzung der UN-Generalversammlung am Sitz der Vereinten Nationen gezeigt Foto: dpa/John Minchillo

Sechs Wochen nach dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine hat die Führung in Moskau erstmals große Verluste in der Truppe eingeräumt. „Wir haben bedeutende Verluste, das ist eine gewaltige Tragödie für uns“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag dem britischen Sender Sky News. Angesichts der Gräueltaten an Hunderten Bewohnern in der Region Kiew, wo die Russen abgezogen sind, verschärft die NATO ihren Kurs: Die Allianz will nun mehr und auch schwere Waffen an die Ukraine liefern. Die EU-Staaten billigten neue Russland-Sanktionen samt einem Kohle-Embargo, und die UN-Vollversammlung setzte die Mitgliedschaft Russlands im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen aus.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

EU-Parlament

Das europäische Schienennetz soll effizienter genutzt werden