Ukraine-Krieg

Russland hat mit iranischen Drohnen fast halbe Energie-Infrastruktur beschädigt

Oma Walja zieht das kleine Radio aus der Steckdose: „Damit ist nun Schluss, unsere Jungs an der Front brauchen Elektrizität“, sagt die Rentnerin, die den Zweiten Weltkrieg als Kind erlebt hat. Nun ist wieder Krieg in ihrem Land und auch sie will ihren Beitrag zur Abwehr der Eindringlinge leisten.

Bereits vor den massiven russischen Angriffen auf die ukrainische Stromversorgung haben sich diese Kaffeehausbetreiber in der westukrainischen Stadt Lwiw teilweise auf alternative Beleuchtungsquellen verlegt

Bereits vor den massiven russischen Angriffen auf die ukrainische Stromversorgung haben sich diese Kaffeehausbetreiber in der westukrainischen Stadt Lwiw teilweise auf alternative Beleuchtungsquellen verlegt Foto: Yuriy Dyachyshyn/AFP

Das Kurzvideo aus der Ukraine sammelte am Donnerstag in den sozialen Netzwerken viel Lob. Denn die Regierung in Kiew hatte die Bevölkerung dazu aufgerufen, zwischen 7 Uhr in der Früh und 23 Uhr möglichst wenig Strom zu verbrauchen. Grund sind die über 300 russischen Angriffe in den letzten zehn Tagen gegen die zivile Energieversorgung. Dabei wurden allein am Mittwoch drei Kraftwerke zerstört, obwohl es der ukrainischen Luftabwehr gelungen war, 14 iranische Shahed-136-Drohnen abzuschießen.

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