Ukraine
Russischer Vorstoß: Mehr als 4.000 Menschen aus Region Charkiw evakuiert
Nach Beginn einer Bodenoffensive in der Region Charkiw vermeldet die russische Armee Geländegewinne. Während auf ukrainischer Seite Menschen in Sicherheit gebracht werden, fordert Präsident Selenskyj weitere Unterstützung von den westlichen Verbündeten.
Evakuierung unter ständigem Beschuss durch russische Truppen: Einwohner des Bezirks Wowtschansk Foto: Ukrinform/dpa
Zwei Tage nach Beginn eines russischen Vorstoßes in der ostukrainischen Region Charkiw sind dort nach Angaben des Gouverneurs mehr als 4.000 Menschen aus grenznahen Gebieten evakuiert worden. „Insgesamt wurden 4.073 Menschen evakuiert“, erklärte Regionalgouverneur Oleh Synehubow am Sonntag in Onlinenetzwerken. Russland meldete unterdessen die Einnahme von vier weiteren Dörfern in Charkiw. Die russischen Streitkräfte seien „tief in die feindlichen Verteidigungslinien vorgedrungen“, gab das russische Verteidigungsministerium an.