Österreich

Russen-Spioangeskandal bringt FPÖ und deren Chef Herbert Kickl immer mehr unter Druck

„Volkskanzler“ möchte Herbert Kickl im Herbst werden. Doch der FPÖ-Chef muss befürchten, als „Volksverräter“ in den Wahlkampf ziehen zu müssen. Der Spionageskandal ist zum FPÖ-Skandal geworden.

FPÖ-Bundesparteichef Herbert Kickl 

FPÖ-Bundesparteichef Herbert Kickl  Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa

Es war gerade so wunderbar gelaufen für Österreichs Rechtspopulisten: Herbert Kickl brauchte sich nur zurückzulehnen und erste Reihe fußfrei zuzusehen, wie ÖVP und Grüne im Finale der Legislaturperiode täglich Szenen ihrer bald geschiedenen Ehe lieferten, wie die SPÖ sich weiter mit internen Grabenkämpfen beschäftigte und wie die FPÖ in den Umfragen stetig stieg. Nur einmal täglich rückte irgendein Freiheitlicher aus, um den Österreichern zu erklären, dass unterm „Volkskanzler“ Kickl alles besser werde.

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