Parlamentswahl

Rumäniens ausgemachte Regierungspartner reiben sich schon vor dem Urnengang

Der Sieg von Rumäniens regierenden Nationalliberalen (PNL) bei der Parlamentswahl am Sonntag gilt als ausgemacht. Doch noch fehlt ihr ein Partner im Regierungsboot. Präsident Klaus Johannis befürwortet eine Koalition mit der Anti-Korruptions-Partei URS-Plus. Doch in der PNL regen sich Widerstände.

Der rumänische Regierungschef Ludovic Orban von der nationalliberalen Regierungspartei PNL

Der rumänische Regierungschef Ludovic Orban von der nationalliberalen Regierungspartei PNL Foto: Daniel Mihailescu/AFP

Aus seiner Skepsis gegenüber dem ausgemachten Partner macht der Generalsekretär von Rumäniens regierenden Nationalliberalen (PNL) schon vor der Parlamentswahl am Sonntag keinen Hehl. „Wiederholt unkollegiale Reaktionen und Attacken“ gegen die von der PNL geführte Minderheitsregierung wirft Robert Sighiartau dem Anti-Korruptions-Bündnis USR-Plus vor. In ein ähnliches missmutiges Horn stößt Daniel Fenechiu, der PNL-Fraktionschef im Senat: Die USR-Plus sei für seine Partei als Regierungspartner „keineswegs die erste Option“.

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