Außenministerium

„Risiko, auf unbestimmte Zeit festzusitzen“: Luxemburger Regierung rät von Reisen nach Russland ab

„Risiko, auf unbestimmte Zeit festzusitzen“: Luxemburger Regierung rät von Reisen nach Russland ab

Symbolfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Das Luxemburger Außenministerium hat in einer Pressemitteilung vom Dienstagmorgen davon abgeraten, momentan nach Russland zu reisen. In der aktuellen Situation seien die Flugverbindungen nach Russland stark beeinträchtigt – alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben ihren Luftraum für russische Flugzeuge und Fluggesellschaften gesperrt. Mehrere russische Flughäfen, insbesondere die in der Nähe der Ukraine, seien geschlossen. „Aufgrund der zunehmenden Einschränkungen des Flugverkehrs zwischen Europa und Russland besteht daher ein reales Risiko, auf unbestimmte Zeit in Russland festzusitzen“, erklärt das Außenministerium. „Dieses Risiko kann alle Arten von unvorhersehbaren Folgen haben, einschließlich finanzieller und konsularischer Art. So kann beispielsweise die Funktionsweise europäischer Zahlungskarten in Russland beeinträchtigt werden. Es wird daher dringend empfohlen, über ausreichend Bargeld zu verfügen.“

Die Regierung ruft die luxemburgischen Staatsangehörigen in Russland daher zu erhöhter Wachsamkeit auf. Das Außenministerium empfiehlt, „sich über die Entwicklung der Lage auf dem Laufenden zu halten, Massenansammlungen zu vermeiden und die Anweisungen der Behörden zu beachten“. Das Ministerium erinnert zudem daran, dass das Fotografieren oder Filmen von militärischem Material oder militärischen Einrichtungen in Russland „strengstens verboten“ sei.

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