Großbritannien/USA

Rishi Sunak reist zu Treffen mit Joe Biden nach Washington

Dass Rishi Sunak die Vereinigten Staaten mag und bewundert, steht außer Zweifel. Der Studienaufenthalt des britischen Premierministers an der Uni Stanford brachte ihm zu Beginn des Jahrhunderts nicht nur den MBA und anschließend hochdotierte Hedgefonds-Jobs ein. In Kalifornien fand Sunak auch Glück in der Liebe. Mit seiner Frau Akshata Murty besitzt er bis heute eine Villa in Santa Monica, die vielbegehrte Green Card gab der Politiker erst ab, nachdem er Finanzminister geworden war.

Im Mai empfing der britische Premierminister Rishi Sunak die Ehefrau des US-Präsidenten, Jill Biden, zu einem Kaffeekränzchen in der Downing Street im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten von Charles III.

Im Mai empfing der britische Premierminister Rishi Sunak die Ehefrau des US-Präsidenten, Jill Biden, zu einem Kaffeekränzchen in der Downing Street im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten von Charles III. Foto: Odd Andersen/AFP

Gut sieben Monate nach der Amtsübernahme von seiner katastrophal gescheiterten Vorgängerin Liz Truss will Sunak diese Woche erstmals auch in Washington bella figura machen. Es handelt sich um das vierte Zusammentreffen mit US-Präsident Joe Biden in ebenso vielen Monaten, wie die PR-Strategen der Downing Street gern betonen. Mit einiger Berechtigung dürfen die Briten darauf hoffen, dass der 80-Jährige sich diesmal mehr Zeit nimmt für sein 42-jähriges Gegenüber als vor zwei Monaten bei Bidens Stippvisite in Nordirland. Damals blieb es – hart am Rande der Brüskierung eines langjährigen Verbündeten – bei einem kaum halbstündigen bilateralen Kaffeekränzchen, von der Londoner Presse in Anspielung auf den beliebten Milchkaffee als „bi-latte“ verhöhnt.

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