Raumfahrt
Reste von chinesischer Rakete nahe Philippinen ins Meer gestürzt
Lange wurde gebangt, ob und wo Trümmer der chinesischen Rakete auf die Erde stürzen. Am Ende fallen sie in die Sulusee nahe der Philippinen. Kein Problem, findet Chinas Raumfahrtbehörde. Das sehen die NASA und andere Experten aber ganz anders.
Die Trägerrakete „Langer Marsch 5B Y3“ ist größtenteils beim Wiedereintritt verglüht. Nur Restteile seien in die Sulusee gestürzt. Foto: Li Gang/Xinhua/AP/dpa
Der „unkontrollierte“ Wiedereintritt einer großen chinesischen Weltraumrakete in die Erdatmosphäre hat internationale Kritik ausgelöst. Die Reste fielen nach offiziellen Angaben aus Peking in der Nähe der Philippinen ins Meer. Der „größte Teil“ der letzten Stufe der Rakete vom Typ „Langer Marsch 5B-Y3“ sei verglüht, berichtete das chinesische Raumfahrtprogramm nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Die restlichen Trümmer seien östlich der philippinischen Insel Palawan in die Sulusee gestürzt.