Deutschland

Regierungsspitze verschiebt Kabinettsbeschluss zur Bürgergeld-Reform

Überraschend hat die Regierungsspitze den Kabinettsbeschluss zur Bürgergeld-Reform verschoben. Die Wirtschaftsministerin soll in letzter Minute ihr Veto eingelegt haben – vor allem in einem Punkt sieht sie noch Klärungsbedarf.

Die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bekam bei ihrer Forderung Rückendeckung von Innenminister Alexander Dobrindt

Die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bekam bei ihrer Forderung Rückendeckung von Innenminister Alexander Dobrindt Foto: Kay Nietfeld/dpa

Die Bundesregierung hat überraschend den geplanten Kabinettsbeschluss zur Reform des Bürgergeldes verschoben. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) habe in „drei, vier Punkten“ noch Änderungsbedarf, hieß es am Mittwoch in Regierungs- und Koalitionskreisen. Auch Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) soll sich dem angeschlossen haben. Nun soll der Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) am 17. Dezember vom Kabinett gebilligt werden. Vize-Regierungssprecher Steffen Meyer erklärte, man sei sehr zuversichtlich, die Reform in der letzten Kabinettssitzung des Jahres zu beschließen.

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