Argentinien

Regierungskandidat Massa gewinnt erste Wahlrunde gegen Ultraliberalen Milei

Die gut geölte Wahlkampfmaschine der regierenden Peronisten läuft noch immer: Trotz einer desolaten Wirtschaftslage setzt sich ausgerechnet der verantwortliche Minister bei der Präsidentenwahl durch. In der Stichwahl muss er nun gegen einen Ultraliberalen ran.

Sergio Massa, Wirtschaftsminister und Präsidentschaftskandidat der Regierungspartei, spricht nach Schließung der Wahllokale bei den Parlamentswahlen in Buenos Aires zu seinen Anhängern in der Wahlkampfzentrale

Sergio Massa, Wirtschaftsminister und Präsidentschaftskandidat der Regierungspartei, spricht nach Schließung der Wahllokale bei den Parlamentswahlen in Buenos Aires zu seinen Anhängern in der Wahlkampfzentrale Foto: Franco Dergarabedian/dpa

Regierungskandidat Sergio Massa hat die erste Runde der Präsidentenwahl in Argentinien überraschend gewonnen. Der Wirtschaftsminister von der linken Unión por la Patria (Union für das Vaterland) kam auf rund 36 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt am Sonntagabend (Ortszeit) nach Auszählung fast aller Stimmen mitteilte. Auf dem zweiten Platz landete mit 30 Prozent der libertäre Populist Javier Milei von der Partei La Libertad Avanza (Die Freiheit schreitet voran), der als Favorit galt.

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