EU-Parlament

Regelbasierte Weltordnung zunehmend bedroht: Wiseler-Lima stellt Jahresbericht über Menschenrechte und Demokratie vor

Die Lage der Menschenrechte und Demokratie in der Welt würde sich weiter verschlechtern, wird im diese Woche im Europäischen Parlament (EP) verabschiedeten Jahresbericht gewarnt. Die EU-Parlamentarier fordern daher, die EU-Mittel für die Verteidigung der Menschenrechte zu erhöhen.

Die luxemburgische EVP-Abgeordnete Isabel Wiseler-Lima eröffnete als Berichterstatterin die Debatte über den Jahresbericht zur Lage der Menschenrechte und der Demokratie in der Welt

Die luxemburgische EVP-Abgeordnete Isabel Wiseler-Lima eröffnete als Berichterstatterin die Debatte über den Jahresbericht zur Lage der Menschenrechte und der Demokratie in der Welt Foto: Fred Marvaux/European Union 2025/EP

Es ist nicht das erste Mal, dass die luxemburgische EP-Abgeordnete Isabel Wiseler-Lima den Jahresbericht über die Menschenrechte und die Demokratie in der Welt sowie die EU-Politik in diesem Bereich verfasst hat. Doch stellt die EVP-Politikerin nun fest, dass die Welt „in eine neue Ära“ eintrete, „in der internationale Gerichte, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte untergraben werden“. Als Ursache dafür werden im Bericht „die Zunahme von Autoritarismus, Totalitarismus und Populismus“ ausgemacht „durch die die regelbasierte Weltordnung, der Schutz und die Förderung der Menschenrechte in der Welt sowie die Werte und Grundsätze, auf die sich die EU gründet, bedroht sind“.

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