US-Wahlen

Rechtspopulisten in Mittel- und Südosteuropa setzen auf den Gesinnungsfreund Trump

Der Stimmenstreit in den fernen USA lässt auch in Mittel- und Südosteuropa kaum jemanden kalt: Nationalpopulistische Regierungspolitiker machen aus ihrer Vorliebe für den Gesinnungsfreund Donald Trump kein Geheimnis.

US-Präsident Donald Trump machte einst bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin deutlich, dessen Aussagen mehr Vertrauen entgegenzubringen als den eigenen US-Geheimdiensten. Das schreckt jedoch den polnischen Präsidenten Andrzej Duda nicht ab.

US-Präsident Donald Trump machte einst bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin deutlich, dessen Aussagen mehr Vertrauen entgegenzubringen als den eigenen US-Geheimdiensten. Das schreckt jedoch den polnischen Präsidenten Andrzej Duda nicht ab. Foto: AFP/Saul Loeb

Eigentlich gilt Bosniens einflussreichster Strippenzieher Milorad Dodik als Mann von eher nachtragendem Gemüt. Doch obwohl US-Präsident Donald Trump erst im Juli die Sanktionen und das Einreiseverbot gegen das serbische Mitglied in Bosniens Staatspräsidium verlängert hat, drückt der Mann auf der Schwarzen US-Liste vergebungsgesinnt dem um seine Wiederwahl bangenden Amtsinhaber die Daumen. Er unterstütze Donald Trump, bekräftigte Dodik vor wenigen Tagen: Denn Joe Biden sei ein „gewöhnlicher Serbenhasser“.

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