Europa

Rechtsextremismus ist im Südosten auf dem Vormarsch

Der Blitzaufsteig des rumänischen Nationalisten Calin Georgescu wirft ein Schlaglicht auf den Vormarsch des oft russophilen Rechtsextremismus im Südosten Europas. Ob Krawatten oder Springerstiefel: Einheitlich ist das Bild nicht, die Grenze zwischen extremistischen, Protest- und etablierten Parteien fließend.

Der rechtsextreme und prorussische Gewinner des ersten Wahlgangs der Präsidentschaftswahlen in Rumänien, Calin Georgescu, ist das jüngste Beispiel jener Politiker, die in Südosteuropa das politische Pendel nach rechts schwingen lassen

Der rechtsextreme und prorussische Gewinner des ersten Wahlgangs der Präsidentschaftswahlen in Rumänien, Calin Georgescu, ist das jüngste Beispiel jener Politiker, die in Südosteuropa das politische Pendel nach rechts schwingen lassen Foto: AFP/Daniel Mihailescu

Selbst viele Rumänen können den Ausgang der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen noch immer kaum fassen. „Wir wollen die EU, nicht den KGB“, lautet die ebenso verzweifelte wie ratlose Forderung eines selbstgemalten Protestbanners in Bukarest nach dem unerwarteten Etappensieg des russophilen Ultranationalisten Calin Georgescu.

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