Diplomatie

Putsch in Myanmar bringt China in Dilemma – Stütze für Militärs?

Der Putsch in Myanmar bereitet China Kopfschmerzen. Es verfolgt große strategische Interessen in dem Nachbarland. Die Kooperation mit Aung San Suu Kyi lief gut, aber Peking würde sich wohl auch wieder mit den Militärs arrangieren. Was sagt der neue US-Präsident Biden dazu?

Nach dem Militärputsch in Myanmar will sich China seine Optionen offenhalten – steht damit aber indirekt aufseiten der Militärs

Nach dem Militärputsch in Myanmar will sich China seine Optionen offenhalten – steht damit aber indirekt aufseiten der Militärs Foto: AP/dpa/Uncredited

Nach dem Militärputsch in Myanmar will sich China seine Optionen offenhalten – steht damit aber indirekt aufseiten der Militärs. Dass Peking den Umsturz irgendwie unterstützt habe oder stillschweigend billige, wies Außenamtssprecher Wang Wenbin in Peking jedoch entschieden zurück: „Solche Vorwürfe sind nicht wahr.“ Als „freundschaftlicher Nachbar“ hoffe China nur, dass „alle Seiten angemessen mit ihren Differenzen umgehen“. Peking geht es vor allem um Stabilität – was aus chinesischer Sicht wohl nicht zwingend gegen eine erneute Militärherrschaft sprechen dürfte.

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