Ukraine-Krieg

Putins Schlacht um den Donbass: „Es läuft für ihn“

Fast 100 Tage nach Kriegsbeginn kommt Russland einem Hauptziel näher, die Region Luhansk komplett der ukrainischen Kontrolle zu entreißen. Kiew fordert zum Ärger Moskaus indes vom Westen weiter schwere Waffen, um den Feind zurückzuschlagen. Wie sind die Aussichten?

In ihrem Vernichtungskrieg nehmen die russischen Truppen derzeit unter anderem die ukrainische Stadt Kramatorsk ins Visier

In ihrem Vernichtungskrieg nehmen die russischen Truppen derzeit unter anderem die ukrainische Stadt Kramatorsk ins Visier Foto: Aris Messinis/AFP

Von einer extrem schweren Lage im ostukrainischen Kriegsgebiet Donbass spricht Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew. Während die Hauptstadt am Sonntag bei Sonne und friedlich ihren 1540. Geburtstag feiert und Bürgermeister Vitali Klitschko freudig in einem Videoclip gratuliert, geht die blutige Schlacht um die Städte in den Regionen Luhansk und Donezk weiter. Besonders heftig toben die Gefechte um Sjewjerodonezk, das seit der Machtübernahme durch prorussische Separatisten 2014 in Luhansk als neue Gebietshauptstadt dient. Sie steht allem Anschein nach kurz vor dem Fall.

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