Kriegsverbrechen

Putin will Ukraine-Krieg unvermindert und „nach Plan“ fortsetzen

Russlands Präsident Wladimir Putin will seinen Angriffskrieg in der Ukraine unvermindert und „nach Plan“ fortsetzen. Der Kreml-Chef bestritt gestern sowohl militärische Probleme seiner Streitkräfte als auch Gewalt gegen Zivilisten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf den russischen Truppen hingegen schwere Kriegsverbrechen wie massenhafte Vergewaltigungen und Folter vor.

Dieses Bild entstand während eines vom russischen Militär organisierten Besuchs in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol, die mittlerweile fast komplett in der Hand der russischen Invasoren ist

Dieses Bild entstand während eines vom russischen Militär organisierten Besuchs in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol, die mittlerweile fast komplett in der Hand der russischen Invasoren ist Foto: Alexander Nemenov/AFP

„Unsere Aufgabe ist es, alle gesetzten Ziele zu erfüllen und zu erreichen und dabei die Verluste zu minimieren“, sagte Putin bei einer Pressekonferenz mit dem belarussischen Staatschef Alexander Lukaschenko. „Und wir werden dabei gleichmäßig, ruhig und nach dem ursprünglich vom Generalstab vorgeschlagenen Plan vorgehen.“ Der Rückzug seiner Truppen im Norden der Ukraine sei ebenfalls Teil dieses Plans gewesen, sagte Putin. Ziel war es demnach, „die Voraussetzungen für eine aktivere Operation auf dem Gebiet des Donbass zu schaffen“.

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