Trier
Prozessbeginn gegen zwei Männer nach Raserunfall
Nach einem Raserunfall mit einem lebensgefährlich verletzten Fußgänger beginnt an diesem Donnerstag (13.00 Uhr) der Prozess gegen zwei junge Männer vor dem Landgericht Trier. Die Staatsanwaltschaft wirft dem mutmaßlichen Fahrer des Tatautos versuchten Totschlag und Unfallflucht vor. Zudem sei gegen den 22-Jährigen auch Anklage wegen „des hinreichenden Tatverdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens“ erhoben worden. Ein 23-Jähriger, der dem 22-Jährigen nach dem Unfall geholfen haben soll, das Tatauto zu verstecken, ist wegen Strafvereitelung angeklagt.
Foto: Editpress/François Aussems
Nach den Erkenntnissen der Ermittler war der 22-Jährige Ende Juli 2021 mit seinem Auto mit einem maximalen Tempo von 105 bis 115 km/h durch die Innenstadt gerast. Als ein Fußgänger die Straße querte, erfasste er diesen trotz Notbremsung mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 70 km/h. Das Opfer habe dabei „schwerste, lebensgefährliche Verletzungen am ganzen Körper“ erlitten, heißt es in der Anklage.