Moldau
Präsidentin Maia Sandu setzt sich gegen pro-russischen Herausforderer durch
Maia Sandu bleibt im Amt und Moldau damit weiter auf Kurs in Richtung EU-Beitritt: Die pro-europäische Präsidentin setzte sich am Sonntag in der Stichwahl um das oberste Amt in Moldau mit rund 55 Prozent der Stimmen gegen ihren russlandfreundlichen Gegenkandidaten Alexandr Stoianoglu durch. Im Westen und im Nachbarland Ukraine löst dies Erleichterung aus.
Maia Sandu ist die Hoffnung all jener, die verhindern wollen, dass ihr Land in den Sog des korrupt-mafiösen Kreml-Regimes gerät Foto: AFP/Daniel Mihailescu
Für viele Moldauer ist die 52-Jährige das Symbol des Wandels der kleinen ehemaligen Sowjetrepublik: Sandu setzt sich entschieden für Moldaus Annäherung an die Europäische Union ein. Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine vor zweieinhalb Jahren wirkt sie darauf hin, dass der Westen ihr Land unterstützt und die Angst ernst nimmt, Moldau könnte das nächste Ziel des Kremls sein.