Iran-Krise
Pompeo über Soleimani: Nur Bin Laden hatte mehr Blut an den Händen
Mike Pompeo (l), Außenminister der USA, und Steve Mnuchin, Finanzminister der USA, sprechen während einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Die beiden Minister teilten mit, dass die USA nach den iranischen Angriffen auf US-Truppen im Irak weitere Wirtschaftssanktionen gegen Teheran verhängt haben. Foto: Evan Vucci/AP/dpa
US-Außenminister Mike Pompeo hat den umstrittenen US-Luftangriff auf den iranischen Top-General Ghassem Soleimani erneut verteidigt. «Es gibt keinen Terroristen außer Osama Bin Laden, der mehr amerikanisches Blut an den Händen hatte als Ghassem Soleimani», sagte Pompeo am Montag vor Studierenden der Stanford Universität. Dieser sei für den Tod von mehr als 600 Amerikanern verantwortlich und das «Mastermind» der jüngsten Angriffe auf US-Soldaten im Irak gewesen. Bin Laden hatte die Terroranschläge vom 11. September 2001 geplant, bei denen fast 3000 Menschen starben.