Nahost-Konflikt

Polio-Impfeinsätze im Gazastreifen sollen in Kürze beginnen

Ab Sonntag wollen Helfer rund 640.000 Kinder im Gazastreifen gegen das hochansteckende Virus impfen. Für die Polio-Impfkampagne soll es Kampfpausen in dem Kriegsgebiet geben.

Der palästinensische Säugling Abdul Rahman Abu Al-Jidyan (11 Monate) ist an Polio erkrankt. Sein Schicksal soll anderen Kindern erspart bleiben.

Der palästinensische Säugling Abdul Rahman Abu Al-Jidyan (11 Monate) ist an Polio erkrankt. Sein Schicksal soll anderen Kindern erspart bleiben. Foto: Naaman Omar/APA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Im Gazastreifen laufen die Vorbereitungen für eine Massenimpfung von Kindern gegen das Poliovirus auf Hochtouren. Alle Seiten haben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) „vorläufige Verpflichtungen zu sogenannten gebietsspezifischen humanitären Pausen“ abgegeben. Gemeint sind damit begrenzte Feuerpausen. Nachdem es kürzlich den ersten Fall von Kinderlähmung seit 25 Jahren im Gazastreifen gegeben hat, soll mit der Impfkampagne ein massiver Ausbruch der hochansteckenden Krankheit vermieden werden. 

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