Gefahr für die Antarktis

Per Anhalter auf dem Müll – so gelangen invasive Arten auf den Kontinent aus Eis

Die Antarktis ist ein unwirtlicher Ort, an dem Überleben nicht selbstverständlich ist. Minus 35 Grad Celsius sind im Winter keine Seltenheit. Trotzdem stoßen Forschende immer wieder auf neue Tier- und Pflanzenarten, die eigentlich nichts auf dem Kontinent aus Eis zu suchen haben.

Kein Albino-Hummer, sondern eine mit Muscheln bewachsene Plastikflasche

Kein Albino-Hummer, sondern eine mit Muscheln bewachsene Plastikflasche Foto: UNSW Sydney/Hannah Dawson

In den letzten Jahren wurden in den antarktischen Gewässern immer wieder auch nicht-heimische Arten gefunden. Darunter sind Springschwänze, Milben, Moostierchen und Entenmuscheln. Auch vereinzelte Grasarten haben Fuß gefasst. Diese Organismen sind vermutlich über Schiffe oder im Wasser treibenden Müll auf den Kontinent aus Eis gelangt.

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