„Bilanz des Schreckens“

Papst Benedikt in Münchner Missbrauchsgutachten schwer belastet

Eine Münchner Anwaltskanzlei hat Fälle sexuellen Missbrauchs im Erzbistum München und Freising aufgearbeitet – und erhebt Vorwürfe gegen den emeritierten Papst Benedikt XVI. Die Juristen sprechen von einer „Bilanz des Schreckens“.

19.1.2022: Papst Franziskus trifft zu seiner wöchentlichen Generalaudienz in der vatikanischen Audienzhalle „Paul VI.“ ein

19.1.2022: Papst Franziskus trifft zu seiner wöchentlichen Generalaudienz in der vatikanischen Audienzhalle „Paul VI.“ ein Foto: Andrew Medichini/AP/dpa

Ein Gutachten lastet dem emeritierten Papst Benedikt XVI. Fehlverhalten im Umgang mit vier Fällen von sexuellem Missbrauch während seiner Zeit als Erzbischof des Bistums München und Freising an. Das sagte der Jurist Martin Pusch am Donnerstag bei der Vorstellung des vom Erzbistum in Auftrag gegebenen Gutachtens in München. In allen Fällen habe Benedikt – damals Kardinal Joseph Ratzinger – ein Fehlverhalten strikt zurückgewiesen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Staatsjubiläum

20 Jahre unabhängig: Montenegro winkt der baldige EU-Beitritt

Handelspolitik

EU setzt auf Schutzklauseln für Zoll-Deal mit Trump