Ungarn
Orbans Dauerattacken gegen den Westen sollen auch von der zunehmenden Isolierung des Landes und der miesen Wirtschaftslage ablenken
Ob völkisches Rassengepöbel oder sein russophiles Wüten gegen die EU-Sanktionen: Nach seiner triumphalen Wiederwahl legt sich Ungarns Premier Viktor Orban keinerlei Hemmung auf. Seine Dauerattacken gegen den Westen sollen aber auch von Ungarns mieser Wirtschaftslage und Isolierung ablenken.
Ungarns Premier Viktor Orban bringt sich und sein Land in der EU und auf internationaler Bühne zunehmend ins Abseits Foto: Gabriel Bouys/AFP
Sein Licht stellt Ungarns streitbarer Premier Viktor Orban nie unter den Scheffel. Als „Intellektuellen“ preist ihn seine Website – und zeigt ihn vor einer Bücherwand. Tatsächlich pflegt der nationalpopulistische Rumpelpatriot bei öffentlichen Auftritten gerne ausschweifend seine völkische Sicht auf das Weltgeschehen zu offenbaren.