Ungarn

Orbans Anzeigenoffensive für Serbiens EU-Beitritt löst in Belgrad Sorgen aus

Mit einer Anzeigenoffensive versucht Ungarns Premier Viktor Orban, seine Isolation zu durchbrechen – und auch für den EU-Beitritt Serbiens zu werben. Doch seine Schützenhilfe ist selbst in Belgrad umstritten: Der Schulterschluss mit dem EU-Störenfried könnte dem EU-Anwärter eher schaden als nutzen.

Anders als viele andere seiner Landsleute mag Serbiens Präsident Aleksandar Vucic (r.) den ungarischen Regierungschef Viktor Orban, den er am Donnerstag in Belgrad empfing

Anders als viele andere seiner Landsleute mag Serbiens Präsident Aleksandar Vucic (r.) den ungarischen Regierungschef Viktor Orban, den er am Donnerstag in Belgrad empfing Foto: dpa/AP/Darko Vojinovic

Über mangelnde Medienpräsenz im internationalen Blätterwald hat Ungarns streitbarer Premier Viktor Orban eigentlich kaum zu klagen. Doch weil der Rechtsausleger mit seinen Tiraden gegen das Diktat aus Brüssel bei den EU-Partnern immer weniger Gehör findet, versucht er, sich dieses eben zu erkaufen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland

Wie können Kanzler und Vizekanzler miteinander?

;