Ungarn

Orban gewinnt die Wahl – und kann seinen Triumph selbst kaum fassen

Nach zwölf Jahren an der Macht feiert Ungarns starker Mann einen weiteren fulminanten Wahlsieg. Schon bislang stand er wegen autoritärer Neigungen und mutmaßlicher Korruption in der Kritik. Wird Viktor Orban einfach so weitermachen?

Viktor Orban (r.), Ministerpräsident von Ungarn, und seine Frau Aniko Levai (l.) geben ihre Stimme bei den Parlamentswahlen in Budapest ab

Viktor Orban (r.), Ministerpräsident von Ungarn, und seine Frau Aniko Levai (l.) geben ihre Stimme bei den Parlamentswahlen in Budapest ab Petr David Josek/AP/dpa

Wer Viktor Orban kennt, weiß, dass Ungarns starker Mann alle Register der Machtausübung beherrscht, im tiefsten Inneren aber unsicher sein kann. Vor dem Wahlgang am Sonntag rechnete er zwar mit einem vierten Sieg in Folge, ließ aber dennoch Zweifel durchblicken. So warf er im letzten Fernseh-Interview der Opposition ziemlich sinnbefreit „Wahlbetrug“ vor, weil sie über legal zugängliche Telefondaten SMS-Botschaften an Wähler verschickt hatte.

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