Polen

Opposition glaubt nach der Wahl an den Sieg – Regierungspartei PiS vorn

In Polen sieht die Opposition nach der Parlamentswahl Chancen für einen Machtwechsel - obwohl die seit 2015 in Polen regierende PiS laut Prognosen wohl stärkste Partei wird. Beobachter rechnen mit einer langwierigen Regierungsbildung.

Donald Tusk, ehemaliger polnischer Ministerpräsident und Oppositionsführer, spricht zu Anhängern in der Zentrale seiner Partei. Nach der Parlamentswahl in Polen bleiben die Nationalkonservativen laut Prognosen stärkste politische Kraft – jedoch könnten drei Oppositionsparteien die neue Regierung bilden.

Donald Tusk, ehemaliger polnischer Ministerpräsident und Oppositionsführer, spricht zu Anhängern in der Zentrale seiner Partei. Nach der Parlamentswahl in Polen bleiben die Nationalkonservativen laut Prognosen stärkste politische Kraft – jedoch könnten drei Oppositionsparteien die neue Regierung bilden. Petr David Josek/AP/dpa

Nach der Parlamentswahl in Polen rechnet die Opposition mit einem bevorstehenden Machtwechsel. Zwar liegt die liberalkonservative Bürgerkoalition (KO) des ehemaligen Ministerpräsidenten und früheren EU-Ratspräsidenten Donald Tusk Prognosen zufolge mit 31 Prozent nur auf Platz zwei, doch die regierenden Nationalkonservativen verfehlten die absolute Mehrheit. Mit 36,1 Prozent der Stimmen dürften sie stärkste Partei werden.

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