EU-Staaten

Ölembargo gegen Russland wird konkreter: Minister diskutierten über Versorgungssicherheit

Ein Ölembargo der EU-Staaten gegenüber Russland wird immer konkreter. Bei einer Sondertagung der EU-Energieminister hingegen stand vorerst die Gasversorgung in der EU im Mittelpunkt.

Eine Ölraffinerie von Gazprom im Südosten von Moskau

Eine Ölraffinerie von Gazprom im Südosten von Moskau Foto: AFP/Natalia Kolesnikova

Der vergangene Woche von Russland verhängte Gas-Lieferstopp gegenüber Polen und Ungarn hat die EU-Staaten aufgeschreckt. Denn einige Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, Italien, Tschechien und Ungarn, sind in hohem Maße von Gaslieferungen aus Russland abhängig. Auch wenn derzeit die Bemühungen, Alternativen zu russischen Gas- aber auch Ölimporten zu finden, auf Hochtouren laufen, sind diese Länder auf die Lieferungen aus Russland angewiesen, wenn es zu keinen ernsthaften wirtschaftlichen Schwierigkeiten kommen soll. Parallel dazu wächst jedoch der Druck, sich von russischen Energielieferungen zu befreien und ein Embargo gegen diese zu verhängen, um der Kremlführung Einnahmen zur Finanzierung des Krieges in der Ukraine zu entziehen.

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