Ukraine-Krieg
Nordkoreas Munition könnte Russland helfen – aber nicht viel ändern
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un ist zu Gesprächen mit Präsident Wladimir Putin nach Russland gereist. Bei dem Treffen dürfte es unter anderem um Waffenlieferungen gehen. Dafür spricht die aus Nordkorea mitgereiste Delegation, darunter hochrangige Vertreter des Militärs und der Rüstungsindustrie.
Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un wird vom russischen Umweltminister Alexander Kozlov in Chassan nahe der nordkoreanisch-russischen Grenze empfangen Foto: AFP Photo/Russian Environment Ministry
Nordkorea könnte Russland für seinen Krieg in der Ukraine Artilleriemunition und Panzerabwehrraketen liefern. Militäranalysten zufolge würde das zwar Russland helfen, seine schwindenden Munitionsbestände wieder aufzufüllen. Den Krieg entscheiden dürfte das aber nicht. „Der Zugang zu diesen Vorräten dürfte den Konflikt verlängern, am Ausgang wird sich aber wahrscheinlich nichts ändern“, sagt Joseph Dempsey, Forscher für Verteidigung am International Institute for Strategic Studies.