Montenegro

Noch kein Ausweg aus Chinas Schuldenfalle

Das kleine Montenegro hat sich mit einem Großkredit für ein umstrittenes Autobahnprojekt völlig übernommen: Bislang stößt der EU-Anwärter mit seiner Bitte um europäische Hilfe bei der Umschuldung eines chinesischen Milliardenkredits auf kühle Reaktionen. Doch das letzte Wort scheint noch nicht gesprochen.

Der ehemalige Regierungschef Milo Djukanovic hat die Montenegriner in die chinesische Schuldenfalle geführt

Der ehemalige Regierungschef Milo Djukanovic hat die Montenegriner in die chinesische Schuldenfalle geführt Foto: Editpress-Archiv

Probleme kommen auch auf dem Balkan dummerweise nie allein. Der Dauerstreit in der wackligen Koalition, die verheerenden Folgen der Pandemie und ein von den Vorgängern geerbter Großkredit von China, an dem das kleine Land zu ersticken droht: Montenegros erster Regierung, die nicht von dem jahrzehntelangen Dauerregenten Milo Djukanovic kontrolliert wird, droht schon nach wenigen Monaten das Scheitern.

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