Flüssiggas

„Nix zu feiern“: Umweltschützer kritisieren Eröffnung von deutschem LNG-Terminal

Der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) hat die Eröffnung des ersten schwimmenden Importterminals für Flüssigerdgas (LNG) in Wilhelmshaven kritisiert. «Es reden jetzt alle von einer neuen Deutschlandgeschwindigkeit, was solche fossilen Infrastrukturprojekte angeht. Diese Deutschlandgeschwindigkeit hätten wir sehr gerne für den Ausstieg aus fossilen Energien genutzt», sagte Imke Zwoch, Mitglied im BUND-Landesvorstand in Niedersachsen, am Samstag. «Es ist eigentlich nix zu feiern.»

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen, l-r), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Christian Lindner (FDP), Bundesfinanzminister, stehen vor dem Spezialschiff «Höegh Esperanza» während der Eröffnung des LNG-Terminals in Wilhelmshaven.

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen, l-r), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Christian Lindner (FDP), Bundesfinanzminister, stehen vor dem Spezialschiff «Höegh Esperanza» während der Eröffnung des LNG-Terminals in Wilhelmshaven. Michael Sohn/POOL AP/AP

Bei Umwelt- und Klimaschützern sorgt das Terminal für viel Kritik. Umweltschutzverbände halten sich gegen die bevorstehende Genehmigung Klagen offen. Die Kritik entzündet sich dabei vor allem an der Einleitung von mit Bioziden behandelten Abwässern an dem Spezialschiff «Höegh Esperanza».

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Großbritannien

Angespannte Lage: Zehntausende bei Demo von rechtsextremem Aktivisten in London