CDU

Niedergang einer Volkspartei: Von der einstigen Adenauer-Partei zum Debakel der Merz-Union

Schon wieder eine Zäsur in einer Zeit der Umbrüche: Die deutschen Christdemokraten haben mit ihrem Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ihren bisherigen Tiefpunkt erreicht. Die einst stolze CDU von Konrad Adenauer, Helmut Kohl und Angela Merkel verliert zumindest in Teilen Deutschlands ihren Nimbus als Volkspartei.

Was würde da wohl Konrad Adenauer sagen? Friedrich Merz im CDU-Hauptsitz in Berlin am Tag nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern

Was würde da wohl Konrad Adenauer sagen? Friedrich Merz im CDU-Hauptsitz in Berlin am Tag nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern Foto: AFP/Jens Schlueter

Die schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden: Die CDU ist bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern mit 4,9 Prozent der Wählerstimmen an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert und hat damit 81 Jahre nach ihrer Gründung erstmals den Einzug in den Landtag eines deutschen Bundeslandes verpasst. Welche Konsequenzen die Partei aus dem historischen Debakel zieht, sollte die Öffentlichkeit am Montagnachmittag von Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz erfahren.

„Asymmetrische Demobilisierung“

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