Brexit

Nicht mit Europa hadern

Der Brexit hat begonnen, unwiderruflich. Seit Mitternacht gehört das Vereinigte Königreich nicht mehr der Europäischen Union an. 

Eine Gruppe von Brexit-Gegnern hat sich in London vor Downing Street versammelt. Sie wurden von Brexit-Befürwortern begleitet und teils heftig beleidigt.

Eine Gruppe von Brexit-Gegnern hat sich in London vor Downing Street versammelt. Sie wurden von Brexit-Befürwortern begleitet und teils heftig beleidigt. Foto: Christoph Meyer/dpa

Zumindest was die Rechte des Landes in der EU anbelangt. Mit dem Austrittsabkommen eingegangene Verpflichtungen sind noch bis zum Ende des Jahres von London einzuhalten. Bis dahin wird ein neues Abkommen, zumindest über die künftigen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien, stehen müssen, damit es nicht doch noch zu einem harten Brexit kommen soll. Die größte, unmittelbare Gefahr des EU-Austritts der Briten ist also nach wie vor nicht gebannt. Wie akut sie noch werden wird, das entscheidet sich in London. Und dem kann, wie die vergangenen Monate und Jahre gezeigt haben, ein nervenaufreibendes Hin und Her vorausgehen.

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